Qualität
Die Ansprüche an die Qualität einer Schule sind erkennbar am Schulprogramm, das in Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Schulkonferenz entsteht und für die Schulentwicklung von besonderer Bedeutung ist. Das Zeitmodell der Schule kann den 45- Minutentakt der Unterrichtsstunde aufbrechen und neue Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung schaffen. Maßnahmen der Gesundheitsförderung, die sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte an der Schule angeboten werden, spiegeln ebenfalls den Qualitätsanspruch der Schule wider. Die Durchführung interner und externer Evaluationen können dabei helfen die Qualität der Schule weiter zu steigern.
Das Schulprogramm wurde von der Schulkonferenz am 03.06.2026 bestätigt.
Schwerpunkte
- Schulprogramm Die Öffnung der Schule als strategisches Entwicklungsziel Im Kontext aktueller Anforderungen an Schule als Bildung- und Lebensraum gewinnt die systematische Öffnung von Schule zunehmend an Bedeutung. Ich sehe die Aufgabe der Schule darin, Lernen nicht nur innerhalb der Institution Schule zu ermöglichen, sondern es in lebensweltliche Zusammenhänge einzubetten und vielfältige Erfahrungsräume zu erschließen. Also Schule als ein offener Lernort, der aktiv Kooperationen mit außerschulischen Partnern gestaltet und pflegt. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern ganzheitliche, handlungsorientierte und nachhaltige Lernprozesse zu ermöglichen. 1. Wie lautet ein aktuelles Ziel, welches in Ihrer Schule verfolgt wird? „Unsere Grundschule verfolgt das Ziel, den Unterricht systematisch zu öffnen, indem nachhaltige Kooperationen mit außerschulischen Partnern aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Dadurch sollen den Schülerinnen und Schülern vielfältige lebensnahe Lerngelegenheiten ermöglicht, ihre sozialen Kompetenzen gestärkt sowie ihre individuellen Interessen und Talente gefördert werden.“ Die Schule soll nicht als isolierte Institution verstanden werden, sondern als aktiver Teil des sozialen Umfeldes. Konkret bedeutet dies, dass Kooperationen mit Einrichtungen wie der örtlichen Feuerwehr, Bibliothek, Seniorenwohnpark, Kirche, Sportvereine und den Kindergärten (auch der dazugehörigen Ortsteile) aufgebaut und kontinuierlich gepflegt werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten hierdurch die Möglichkeit, ihre Umwelt aktiv zu erleben, gesellschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Die Öffnung von Schule wird somit als wesentlicher Beitrag zur Qualitätsentwicklung von Unterricht verstanden. 2. Welches Ziel streben Sie als Führungskraft an? Als Schulleitung verfolge ich das Ziel, eine nachhaltige mitwirkungsorientierte Schulentwicklungsstruktur aufzubauen. Natürlich müssen alle am Schulleben Beteiligten dies mittragen. Mein Anspruch ist es, dass diese Kooperationen nicht nur zufällig und punktuell geschehen, sondern systematisch geplant, umgesetzt und langfristig verankert werden. Dabei verstehe ich meine Rolle als Initiatorin, Moderatorin und Strukturgeberin von Entwicklungsprozessen. Mein zentrales Anliegen liegt darin, Transparenz zu schaffen, Beteiligung zu ermöglichen und die Eigenverantwortung des Kollegiums zu stärken. Langfristig strebe ich an, eine Schulkultur zu schaffen, die von Offenheit, Zusammenarbeit und gemeinsamer 2 Verantwortung geprägt ist und in der Innovation als gemeinschaftliche Aufgabe verstanden wird. 3. Wie gestalten Sie den Prozess der Zielfindung und Zielformulierung mit den Beteiligten? Die Zielfindung und Zielformulierung muss transparent erfolgen. Alle Beteiligten müssen sich darauf einlassen können. Das erfordert eine hohe Akzeptanz. Ausgangspunkt bildet eine Bestandsaufnahme bereits vorhandener Kooperationen. So gibt es z.B. bereits Patenschaften zwischen Vorschülern und Kindern der Grundschule, in der Bibliothek finden regelmäßige Vorlesetage statt und ebenfalls hat die Grundschule eine Ausstellung in der Bibliothek eröffnet, im Seniorenwohnpark wurde bereits durch unsere Grundschulkinder vorgelesen, unsere 4. Klassen besuchen einmal jährlich die Feuerwehr und im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichtes wird die Kirche zum außerschulischen Lernort. Ich finde, das sind sehr gute Ansatzpunkte und Voraussetzungen, um diese Kooperationen zu festigen. Dies wird im Kollegium weiter analysiert und muss ergänzt werden. Gemeinsam werden weitere Ideen gesammelt und diskutiert. Die Einbindung weiterer Beteiligter, wie der Elternvertretung sowie außerschulische Partner, ermöglicht eine Erweiterung der Perspektiven und trägt zur Qualität der Zielfindung bei. Hierbei müssen wir darauf achten, die Ziele realistisch zu formulieren, damit sie tatsächlich umsetzbar sind. 4. Welche Maßnahmen zur Umsetzung treffen Sie mit den an der Schulentwicklung Beteiligten? Ein zentraler Schritt ist ein gezielter Aufbau und die Pflege von Kooperationen mit außerschulischen Partnern. Hierzu werden Kontakte initiiert, gemeinsame Zielsetzungen abgestimmt und verbindliche Vereinbarungen getroffen. Parallel dazu erfolgt natürlich die Integration in den Unterricht. Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr wird zum Beispiel im Sachunterricht verankert, während die Bibliothek einen wichtigen Beitrag zur Leseförderung leistet. Begegnungen mit dem Seniorenwohnpark fördern soziale Kompetenzen und Wertebildung, während die Kooperation mit Kindergärten den Übergang in die Grundschule unterstützt. Es werden projektorientierte und fachübergreifende Lernformate einbezogen, in den die außerschulischen Partner aktiv eingebunden werden. Projekttage und Projektwochen bieten hierfür einen geeigneten Rahmen. Innerhalb des Kollegiums werden Verantwortlichkeiten festgelegt. Natürlich müssen die Prozesse regelmäßig evaluiert werden. Rückmeldungen aus dem Kollegium, von 3 Schülerinnen und Schülern, Eltern und Kooperationspartnern werden erfasst und tragen zur Weiterentwicklung bei. Insgesamt wird deutlich, dass die Öffnung von Schule nach außen nicht als Einzelmaßnahme, sondern als langfristig angelegter Schulentwicklungsprozess zu verstehen ist. Die Aufgabe der Schulleitung besteht darin, diesen Prozess zu steuern, partizipativ zu gestalten und nachhaltig zu sichern, um die Schule als lebendigen und vernetzten Lernort weiterzuentwicklen.
Beschlüsse
Keine Angabe.- Leistungsermittlung und Leistungsbewertung
- Bildungsberatung
- Schuleingangsphase-Kooperation mit den Kindertageseinrichtungen
- Umsetzng der Lehrpläne
- Zusammenarbeit mit den Eltern
- Vielfältige methodische Unterrichtsgestaltung zur Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen und zur Ausbildung von Grundfertigkeiten.
- Begabtenförderung im Förderkreis Mathematik in den Klassen 2,3 und 4
- fächerverbindendes und fächerübergreifendes Lernen
- Nutzen vielfacher sozialer Beziehungen für die Unterrichtsgestaltung sowie die Entwicklung zur Teamfähigkeit
- Präventsionsarbeit
- Regelmäßige Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen
An der Schule wird der 45-Minutentakt der Unterrichtsstunde nicht aufgebrochen.
Gesundheitsförderung ist Teil des Schulprogramms.
Konzept
- Schulklima (z.B. Kompetenzentwicklung / Stressbewältigung, Konfliktbewältigung, Schulgestaltung)
- Lehrergesundheit (z.B. Zeitmanagement, Stressbewältigung)
- Ernährungsbildung/Ernährungserziehung (z.B. Esskultur, Essstörungen)
- Sport- und Bewegungsförderung
- Suchtprävention (z.B. Verhaltenssüchte, legale und illegale Drogen)
Maßnahmen
- Projektunterricht, Gesundheitstag, Externe Partner zur Unterstützung