Qualität
Die Ansprüche an die Qualität einer Schule sind erkennbar am Schulprogramm, das in Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Schulkonferenz entsteht und für die Schulentwicklung von besonderer Bedeutung ist. Das Zeitmodell der Schule kann den 45- Minutentakt der Unterrichtsstunde aufbrechen und neue Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung schaffen. Maßnahmen der Gesundheitsförderung, die sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte an der Schule angeboten werden, spiegeln ebenfalls den Qualitätsanspruch der Schule wider. Die Durchführung interner und externer Evaluationen können dabei helfen die Qualität der Schule weiter zu steigern.
Unsere Schule befindet sich zur Zeit in der Phase der Erarbeitung des Schulprogramms.
- Weiterentwicklung des Gesamtschulkonzepts: Weiterentwicklung der Strukturen für selbstgesteuertes und individualisiertes Lernen mit dem Schwerpunkt Jahrgangsmischung. Ziel ist die schrittweise Erweiterung der Flexklassen und die Perspektive einer jahrgangsgemischten Schuleingangsphase in den Klassenstufen 1/2.
- Schuleingangsdiagnostik: Durchführung der über zwei Jahre entwickelten Schuleingangsdiagnostik in den ersten Schulwochen sowie anschließende Evaluation und Weiterentwicklung des Verfahrens.
- DaZ-Förderung: Weiterentwicklung der Sprachstandsdiagnostik durch Straffung des Testverfahrens sowie Optimierung der Gruppenzusammensetzung und Förderung im GTA DaZ.
- Soziales und emotionales Lernen: Systematische Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen, eines respektvollen Miteinanders sowie der Mitbestimmung und Verantwortungsübernahme der Kinder. Dazu dienen die Soziale Stunde (SoS), Klassenrat und Kinderrat sowie präventive Angebote der Schulsozialarbeit und des Beratungslehrers, u. a. das Trainingsprogramm „Ferdi“.
An der Schule wird der 45-Minutentakt der Unterrichtsstunde nicht aufgebrochen.
Gesundheitsförderung ist kein Teil des Schulprogramms.
Projekte
- Keine Angabe.
Ziel 1: Schule/Unterricht
Beschreibung: Fokus Displays: Methoden des kooperativen, mediengestützten Lernens werden über die Jahrgangsstufen hinweg systematisch vermittelt und praxisnah angewendet. Neue und traditionelle Präsentationswerkzeuge ergänzen sich sinnvoll und werden durch die Lehrkräfte und zunehmend auch durch die Schüler sicher angewendet, um eine anschauliche, effektive sowie interaktive Auseinandersetzung mit dem Lernstoff zu ermöglichen.Maßnahmen: Ausstattung und Infrastruktur: Bereitstellung interaktiver Displays in der 1. Etage sowie Beamer im Erdgeschoss; Sicherstellung einer stabilen WLAN-Verbindung für den Einsatz digitaler Präsentationsmedien. Einheitliche technische Systeme: Abstimmung der technischen Ausstattung auf möglichst einheitliche Systeme zur Vereinfachung von Nutzung, Wartung und Support. Didaktische Integration: Regelmäßiger Einsatz der Präsentationsmedien zur Visualisierung von Lerninhalten, für interaktive Übungen sowie zur Präsentation und gemeinsamen Auswertung von Arbeitsergebnissen. Aktive Nutzung durch Schülerinnen und Schüler: Insbesondere in den Klassenstufen 3 und 4 regelmäßige Präsentation eigener Arbeitsergebnisse über die Displays, auch im Rahmen von Leistungsnachweisen. Evaluation und Weiterentwicklung: Regelmäßiger Austausch in Konferenzen über Nutzung, technische Probleme und Unterstützungsbedarfe; Ableitung notwendiger weiterer Maßnahmen.
Ziel 2: Schüler
Beschreibung: Fokus Tablets / Notebooks: Die Schüler werden zu einem altersgemäßen, sicheren und kompetenten Umgang mit Medien und der dazugehörigen Technik, gemäß den Forderungen des sächsischen Kompetenzrahmens und der sächsischen Lehrpläne geführt. Dabei werden sie schrittweise befähigt, vielfältige Medien und Medientechnik sicher und zielgerichtet zu verwenden sowie Information und ihre Quellen kritisch und reflektiert zu betrachten. Sie nutzen zunehmend Tablets und Notebooks für Erhalt, Dokumentation und Präsentation von Informationen. Dabei erlernen sie den kompetenten Umgang mit der verwendeten IT-Technik und den dafür nötigen Programmen.Maßnahmen: Regelmäßiger Einsatz mobiler Endgeräte: Zwei Tabletkoffer und ein Notebookkoffer stehen für den flexiblen Einsatz im Unterricht zur Verfügung und werden insbesondere für Recherche, Präsentation, Dokumentation und Übung genutzt. Systematischer Kompetenzaufbau: Umsetzung eines verbindlichen Methodencurriculums („Medienführerschein“) ab dem Schuljahr 2026/27 zum schrittweisen Aufbau von Medienkompetenz über alle Klassenstufen hinweg. Individuelles Lernen und Differenzierung: Einsatz fachspezifischer Lernangebote und Apps (z. B. ANTON, Grundschuldiagnose, sofatutor) zur individuellen Förderung, Übung und Differenzierung. Unterstützung bei besonderen Lernbedürfnissen: Gezielter Einsatz von Tablets zur Unterstützung von Kindern mit besonderen Förderbedarfen, z. B. bei sprachlichen Barrieren oder zur Strukturierung von Lernprozessen. Anwendung in Projekten: Praktische Anwendung erworbener digitaler Kompetenzen in fächerverbindenden Projekten, z. B. im FREI DAY, bei digitalen Schulrallyes und bei Präsentationen. Prävention und sicherer Medienumgang: Fortführung des Präventionscurriculums durch Projekttage und Workshops zum sicheren, verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit digitalen Medien.
Ziel 3: Lehrer / Personal
Beschreibung: Fokus Professionalisierung: Lehrer sowie pädagogisches Personal entwickeln ihre Medienkompetenz selbständig, setzen sich dazu eigenständig Ziele und arbeiten planvoll an deren Umsetzung. Sie nutzen themenbezogene Fortbildungen und tauschen ihre Erfahrungen daraus im Kollegium aus. Der Austausch unter den Lehrkräften fördert, sowohl die Entwicklung der eigenen Expertise, als auch die Erweiterung der Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten aller. Des Weiteren begünstigt er den Abbau von Unsicherheiten, liefert Ideen und fördert beispielsweise Planung und Umsetzung von Unterricht im Kontext des schulischen Umgangs mit Medien. Ergeben sich daraus Notwendigkeiten für eine Ergänzung der Technik oder Software und weiterer Fortbildungsbedarf, sollten diese geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt werden. Schlussendlich profitieren die Schüler und Lehrkräfte von kompetenten, routiniert mit Medien und Medientechnik umgehenden Lehrern.Maßnahmen: - Das Kollegium nutzt digitale Werkzeuge wie Schulportal, E-Mail-Postfach, LernSax und DIGIDUF als Mindeststandard zur Kommunikation und Unterrichtsorganisation. - In schulinternen Fortbildungen und kollegialem Austausch werden digitale Anwendungen (z. B. Apps und Werkzeuge) praxisnah vermittelt. - Im Rahmen der individuellen Fortbildungsplanung wählen Lehrkräfte passende Angebote zur Entwicklung ihrer Medienkompetenz aus (z. B. über das Fortbildungsportal oder SCHILF). - Teamarbeit und Unterrichtsplanung erfolgen zunehmend digital – z. B. durch geteilte Ordner, Kollaboration in LernSax oder gemeinsame Materialentwicklung.